Freitag, 29. Januar 2016

Tanzen

-hektisch im Beruf- ständig in Bewegung- erst mal Füße hochlegen!
und dann trotzdem tanzen! für mich!

Spruch gefunden- na wo wohl: im Internet-das ist nett:-)

Montag, 25. Januar 2016

aussichtslos verletzt-

verletzt- Was macht ein Mensch nach einer Verletzung: Ohnmacht und Ärgerphantasien wechseln sich ab- Tatsache ist: es tut weh und man will seine Ruhe- geheimer Wunsch: alles rückgängig machen- das geht nun wirklich nicht- Oder wenn der andere plötzlich weg wäre (!) dann wäre es wieder für mich soweit... okay- vielleicht-

Verletzungsprocedere...

  1. mir gehts gut ich habe gerade kein Problem
  2. irgendetwas hat mich erwischt- ui ich habe ein Problem
  3. ich spüre da hat mich jemand gestört und im Vorbeigehen richtig verletzt
  4. Immer wenn ich den anderen sehe, kommt es in mir hoch
  5. ich möchte den anderen loswerden
  6. dann ist alles wie vorher und die Quälerei ist vorbei


Wie komme ich da wieder heil raus. Im Speziellen, wenn so eine Verletzung schon das Ablaufdatum erreicht hat und immer wieder neu weh tut?

 

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Versuchs-wiese: was man nicht so alles unternimmt, um wieder in Frieden leben zu können:


  1. Gegen die Person sein- doch damit habe ich paradoxer Weise den größtmöglichen Kontakt gewählt- denn wer gegen etwas ist, muss immer auf der Hut sein, um sich schützen zu können- das streeeengt sehr an! Ständig ist man mit der "einen Sache" beschäftigt-
    Da hat jeder sicher schon reichlich Erfahrung gesammelt-

  2.  Für mich sein- das ist hilfreich, mit sofortiger Wirkung. Ich versorge mich selber gut- das ist aber keine echte Lösung für das Problem, denn es tut mir schon weh, wenn ich nur an den anderen denke-

  3.  den anderen ausschließen: doch beim Ausgeschlossenen landet man selber, wenn man es nicht achtet. Wie ist das gemeint: das, was ich versuche loszuwerden, wird sich dadurch leichter bei mir selber einnisten können. Das Typische Beispiel ist die Tochter-, die nicht so werden will, wie die Mutter- und andere sehen beide und sagen: die Tochter macht es ja genauso wie die Mutter- .....das geht also auch nicht, als Lösung. Ausschiließen ist nie eine Lösung-




    Wenn schon alle 3 Sachen ausprobiert sind:

    ...also: dagegen sein, für sich sein indem man sich selber gut versorgt, oder das Problem bzw die verursachende Person ausklammern ... Das kann auch schon mal ein paar Jahre dauern-sicherlich nicht nur meine Erfahrung- aber: man wartet vergeblich auf die Erlösende Lösung, denn:


    Eine gute Lösung rehabilitiert mich nicht
    Eine gute Lösung kostet mich einen Preis
    Eine gute Lösung ist nicht plakativ
    Eine gute Lösung verlangt mir etwas ab
    Eine gute Lösung kommt nicht indem ich vielen davon erzähle!
    Aber eine gute Lösung verführt mich zur Reife und bringt mich weiter


    Nach jedem Satz möchte ich herausrufen, aber der andere hat mich doch....
    das war für mich wirklich....schlimm-
    Warum schafft mir keiner Recht!  ??
    Weil keiner kommen wird und mir das Recht verschafft- W-e-r sollte das sein?

    Wenn das ganze innerhalb einer Gruppe passiert,
    hofft man vielleicht auf die Leitung der Gruppe, und wünscht sich, dass endlich mal einer zuhört und den anderen zurecht weist.
    Aber auch das hilft meiner Erfahrung nach nicht- denn um so mehr "davon" wissen, um so unruhiger wird das ganze. Was um Himmels Willen kann ein gangbarer Weg sein?

    Dazu eine kurze Geschichte:

    Da war ein mal ein großes Fest zu Ehren eines schönen Prinzen. Alle wurden eingeladen. Nur einen hat man nicht erwähnt und schon gar nicht eingeladen: Einen Stiefbruder.
    Die Frage ist nun, wie schaut der Stiefbruder auf die Gäste und den Ehrengast: also den Prinzen selber? Wie schauen die Gäste auf den Stiefbruder? Heimlich sind sich alle einig: Er ist der ausgeschlossene der Sündenbock, der den man nicht dabei haben möchte.
    Das ruft eine Dynamik hervor, die so alt ist wie die Menschheit selber.
    Der "Ungesehene" leidet und das zeigt sich nicht zu letzt in Wut. Die Lösung ist einfach:




    Wer innerlich wächst, gibt dem, was er vorher aus seiner Seele verbannen wollte einen Platz!
    Wer schafft so was? Der, der Liebt. Manchmal gelingt`s-