Freitag, 29. Mai 2015

Genial, wenn mir gar nicht einfallen will,was mir jetzt gut tut: 50 Tipps!!

Fast...überraschend kommt manchmal das vertraute Gefühl: "Ich bin ausgelaugt und müde, was um alles in der Welt würde mir jetzt gut tun!??" Viel Spaß beim Spazieren gehen durch die Landschaft der 50 Tipps:



Und zum Schluss merke ich: "Ach ich bin doch schon ganz gut im Päuschen machen"
Nur manchmal meine ich die Pause muss sich dann auch toll anfühlen: vorher, währenddessen und nachher. Vielleicht ist es so: Die Pause ist für mich da und dient mir, sie ist nicht dazu da super Gefühle des Erholtseins zu präsentieren. Manchmal kommt mir das erst später in den Sinn: Och, das hat mir heute morgen aber gut getan, dass ich mir einfach mal meine Flöte geschnappt habe und eigentlich wieder gut reingekommen bin...ins Melodiespielen...

Ein schönes Wochenende wünscht: Systnurse



Mittwoch, 6. Mai 2015

Verantwortung, die plötzlich da ist....

 In diesem Artikel geht es zum einen
1. um Verantwortung, die einem wie "von hinten erwischt" oder "wie eine Wand" plötzlich alles verstellt. Was gerade noch viel Sinn gemacht hatte- ist plötzlich wie verrückt, so anders und es gibt kein zurück.
2. Zum anderen geht es um Verantwortung die ich mir nehme, weil ich meine, "dass ich es tun muss"! Das kann unschöne Folgen haben für mich und andere. Genügend Beispiele kann man in Vereinen, Politik und in der Familie entdecken.



Wo liegt eigentlich im hier und heute meine Verantwortung. Ganz unbewusst: Tagein tagaus bin ich damit beschäftigt herauszubekommen, was wohl jetzt das richtige für mich ist: Angefangen vom Beruflichem, über partnerschaftliche Themen, außerdem das 1000 und eine Tagesziel... bis hin zur Marmeladensorte am Morgen. Wenn sich die Wahl dann gut anfühlt und bestätigt- habe ich ein gutes Gefühl. Ach, am liebsten den ganzen Tag: ein gutes Gefühl!

zu 1: Dann kommen die unvorhergesehenen Sachen, da ist die Begeisterung schon etwas schwächer bis hin zum: "och nee muss das sein::?!" Plötzlich ist Verantwortung da, die einem das vorherige Konzept ganz schön über den Haufen werfen kann. Ich bin dagegen. Hier habe ich aber kein Mitspracherecht, ich bin: in - der - Verant-wortung-
Manche Sorten der Verantwortlichkeiten sind ungeheuerlich: Krankheiten bei nächsten Angehörigen, bei einem selber, Existenzfragen, die Oma die plötzlich nicht mehr alleine wohnen kann und ganz schnell einen Heimplatz braucht usw.

zu 2. Die völlig andere Seite ist die Anmaßung von Verantwortung. Hier nehme ich etwas was mir nicht zusteht. Ich gucke nicht nach rechts oder links und ziehe meine Sache durch. Warum? weil ich meine dass ich "das tun muss".  Ich bin losgelöst von den Kräften die wirken. Auch demütig anmaßend sein ist problemlos möglich.


Verantwortung die mir nicht zusteht zu nehmen, hat Folgen
zu1. Was kann ich neu in den Blick nehmen- warum lohnt es sich das Ziel zu erreichen? Ich bin ein Teil eines größeren Zusammenhangs und kann mich nicht aus diesem Platz herauswinden. Ich habe hier keine Freiheit, ja oder nein zu sagen. Wenn ich es doch tue, zerbricht etwas in meiner Seele.

Wissen wo mein Platz ist: Wenn ich weiß, wo meine Verantwortung ist, kann ich in die Handlungsfähigkeit kommen. Ich bin dankbar für das was ist und kann sehen was nicht ist- aber mit anderen Augen. Das schenkt einen offeneren Blick, der Weg zum "Leben" und zur Lebendigkeit ist da für mich. Wir wissen es: Hier ist mehr Leben als beim Glück der "Sparkassenfamilie" ( darunter verstehe ich die Werbung mit dem Traumfamilienfoto vor dem neuen Haus, finanziert durch die Sparkasse) Diese Traumfamilie gibt es meistens dann doch...nicht-




Wie kommen wir dahin- wie kann ich das Ziel erreichen: Durch Wahrnehmung. Dadurch, dass ich bei andern, die gerade diese Verantwortung mit voller Wucht abbekommen haben nicht mehr denke, "ui, Gott sei Dank ist mir das nicht passiert, da halte ich mich fern!" das könnte ansteckend sein...

Proviant auf diesem Weg sind: Mitgefühl mit mir selbst, gute Freunde, Mut, Vertrauen, wissen das das jetzt mein Platz ist.


Zustimmen, keine leichte Sache. Achtung: ich sage beim Zustimmen nicht: "ich finde das toll". Zustimmen bewegt etwas in meiner Seele. Zustimmen mobilisiert Kräfte, ohne die ich die ganze Sache nur schwer hinbekommen oder ertragen kann oder könnte.

Ein guter Platz für mich. Eigentlich ist das " in die Verantwortung genommen sein" vielleicht auch wie ein Platz der mir zugewiesen wird- oft ein schwerer Platz aber auch ein unglaublich guter Ort zum Wachsen- Ich weiß schon, darauf könnte man dann auch im Moment gerne verzichten.
Komischer Weise hört man oft von von Menschen, die genau das erlebt haben: Mensch, das ist eine harte Zeit, aber ich bin nun mehr "bei mir", in mir angekommen, ich habe ein Zugewinn für mich und mein Leben, der auf andere Art wohl nicht hätte kommen können.

Liebe Grüße: Systnurse