Dienstag, 20. Januar 2015

Es gibt einen Ausweg: rechts und links- die Mitte kann anstrengend sein

....wenn du etwas machst und es geht leicht, nicht erschrecken, denn das Leben ist freundlich. Es bringt dir immer wieder gutes zurück bis zu deinen Füßen...eigentlich ganz bequem.
...manchmal so bequem wie das Trinkwasser, das aus der Leitung bis in meine Küche kommt: in mein Glas. Aber ich trinke und seufze über den Tag- eigenartig-



Wenn ich etwas tue und es geht schwer, kann ich auch zur Not, auch mal nach rechts und links schauen, da wo grünes Gras ist, es muss nicht immer die schwere Mitte sein, sagte der Esel und biss ins saftige Gras.





Der Esel ist "unser Esel" aus Frankreich, er war letztes Jahr im Urlaub -quasi vor unserem Ferienhaus-
Have a nice Day: Systnursegrüße

Dienstag, 13. Januar 2015

Atmen

Unterwegs im Krankenhaus: Vor kurzen war ich mit meiner Kollegin unterwegs zum Op. Kurz bevor wir ankamen entdeckte ich eine Postkarte, die irgendjemand an eine Glaswand gehangen hatte: Auf ihr stand "Nichtstun". Das hat mich mitten im zügigen Arbeiten etwas "runtergeholt".

Am selben Abend habe ich am Schreibtisch einen Mono-Druck mit Text gemacht- Das Wort "Nichtstun" hat sooo viele Buchstaben und mit gefiel das Wort Atmen plötzlich auch passend zu dem was ich vor hatte. Ich war nämlich schon müde und wollt nicht mehr neun! Buchstaben ausschneiden...

Druckvorgang: Dazu wurden Die Buchstaben aufgemalt und ausgeschnitten. Es sind Buchseiten aus einem Jahresbuch, dass sowieso das Haus verlässt...also in den Müll kommt. Anschließend wird auf eine Gelatineplatte Farbe aufgewalzt. Dann kommen die Buchstaben seitenverkehrt auf die Farbe.

Die Bäume und Blätter die man nur im Hintergrundsieht, sind Stempel, die jeweils vorsichtig aufgedruckt werden. sie klauen einfach etwas Farbe von der Druckplatte, also werden die Motive hell. Unten die beiden Linien sind ein Baumwollfaden.

Nun nimmt man die Papier Buchstaben ab- und wenn man von der Seite schaut, kann man die Schrift tatsächlich auf der Druckplatte stehen sehen!! Das ist für mich das spannendste bei dieser Technik!! Auf den Papier-Buchstaben selbst ist nun die Druckfarbe, die die Buchstaben umgeben hatte , sie braucht man nicht mehr.
Als letztes kommt dann das Papier, auf das gedruckt werden soll auf die Druckplatte.
Zu sehen ist jetzt alles:


Zurück zum Thema: Ich denke mir: "nur atmen"- und "Nichtstun" haben auch etwas gemeinsam...
Vielleicht ist es so: Während ich denke: "Ich atme", erlebe ich einen kleinen Augenblick meines Lebens-der dann länger sein kann, als ein langer Augenblick, an dem ich unter Zeitdruck gearbeitet habe - rucki zucki ist der Vormittag um- komisch... so erlebe ich es oft.

Wenn man das zusammensetzt:
Atmen ist  ein Augenblick meines Lebens
&
Unter Zeitdruck arbeiten, die zeit verfliegt-
verknüpft man beides immer wieder bewusst:
so hat man auch einen Weg zum Ausgleich- 
wenns gelingt-

An der Arbeit ist es nicht leicht "qualitätsvoll! (s.o.) zu atmen... Klingt komisch, aber ich meine damit, ein achtsames Atmen, das auch etwas mehr Zeit beansprucht, als den physikalischen Vorgang. ...Der ja Gott sei Dank wie von selber geht.

Ausgleich kann man sich nicht "organisieren"- aber in Gedanken, die Seele in freundliche Räume einladen, das kann ich. Die Seele schlendert...

Hier gibt es einen weiteren Artikel zum Thema Atempausen: >> weiterlesen


Systnurse grüßt:-)

Freitag, 9. Januar 2015

Zeit ist da, jetzt

10 Tipps: Zeit für mich

Tipp 1 "Nimm deine Zeit, persönlich" es ist leicht andere für meine wenige Zeit verantwortlich zu machen- doch ich kann es nur selber ändern.
 
 

Tipp 2 Alles hat seine Zeit: essen hat seine Zeit, schlafen hat seine Zeit. Wenn ich esse, esse ich, wenn ich schlafe schlafe ich, wenn ich auf der Treppe laufe brauche ich nicht zu essen...
 
 


Tipp 3 Wenn ich etwas verrücktes tue, habe ich plötzlich mehr Zeit. Das kommt daher, dass ein sehr solides Muster mit völlig Neuem überschüttet wird
 
 

Tipp 4 Mich an einen ungewöhnlichen Ort bringen. Plötzlich ist neuer Raum zum denken, scheinbar gibt es eine neue Zeit
 
 

Tipp 5 Mich selber überraschen und mir die leckerste Torte bestellen, egal was sie kostet: ...natürlich im Café. Das ist eine Ausnahmezeit- die wie ein Expander größer ist, als wenn ich sauge oder Gardinen waschen                                                                                          Bild: Berger Schokolade
 


Tipp 6 Auf Hoffnung setzen und Vertrauen, dass eine Sache gut wird, denn Ärger verschließt.  Ärger begrenzt auch meine Zeit. Hoffnung öffnet und dehnt Zeit aus                                    Bild Pixelio Rainer Sturm



Tipp 7 Zeit zum Ärgern nutzen. Wer sich ärgert hat einen Rucksack voll Energie, als Geschenk dabei. Der Sinn des Ärgernd ist: leichter auf einen Ausweg kommen zu können. Ärgerzeit wird verkürzt
                                                                                                                                                                                                        Bild Martina Schemm Pixelio
 
 

Tipp 8 Ärgerphantasien fressen meine Zeit und Lebenssaft. Sie wollen immer wieder „reanimiert“ werden. Was hilft: Zur Phantasie leise sagen: "Ich kenne Dich" ganz gelangweilt kann sie endlich gehen...


 Tipp 9 Wenn einem nichts mehr einfällt, weil alles schief läuft: Zustimmen:“Ja heute läuft es sehr anders als gewöhnlich, puh, ab jetzt werde ich tun, was mir vor die Füße kommt- das ist mehr als genug
 
 

Tipp 10 Kommt plötzlich Glück über einen, und man denkt, ach tut das gut, es möge lange bleiben. Hier gibt es einen Trick, wie es lange bleiben kann. "Ach wie schön, dass du jetzt da bist, du kannst bleiben oder gehen, beides ist mir recht"
 
 
 
Liebe Grüße, Systnurse