Dienstag, 16. September 2014

Hohes Engagement ist nicht für alle sichtbar-

In diesem Artikel geht es um das hohe Engagement ehrenamtlicher. Sie halten viel zusammen und machen viele Veranstaltungen erst möglich- ohne sie- wären manche schlecht versorgt- hätten weniger Spaß- keinen Kuchen- kein Theaterstück-kein Frühstück, keinen Vortrag, keinen Chor, kein Auto, keine geführte Reise, kein Seminar- keine Kinderbetreuung- die Liste ist endlos- sie betrifft auch außergewöhnliches in der Pflege- keiner in der Pfelge tut nur das, was Not tut- das ist gut!!

Ich habe Tränen gelacht, als ich den Film gesehen habe- siehe unten-
-Hohes Engagement ist nicht für alle sichtbar...andere denken: "Es ist doch alles nach Plan gelaufen..."
Jeder, der ehrenamtlich unterwegs ist, kennt das: Man läuft sich die Füße platt, sitzt stundenlang an Plänen und deren Umsetzung, telefoniert, organisiert, macht dann doch - mal eben schnell- vieles selber. Dann kommt der Tag "X" alle sind da: und?????? läuft alles nach Plan!



Es ist ja wie immer, alles ist da- 
Innerlich ist man noch außer Atem, es war doch viel mehr als gedacht. Die stille Frage in einem drin formt sich zu: ich fühle mich allein, merkt keiner dass...nein-

Jemand sagt beiläufig, früher war ich auch so dumm und habe das alles gemacht. Was bleibt: das Stille Glück allein- hat`s was gebracht? Vielleicht das nächste mal nicht- oder: Ja- mache ich es noch mal? Ja, das mache ich. Warum?


Viele Jahre habe ich genommen- bin auf Jungscharlager gefahren, habe in Chören gesungen, habe mit vielen gefrühstückt und nicht gedeckt und abgetrocknet, war auf kostenlosen Seminaren, habe Unterlagen bekommen, habe von Vorbildern gelernt- was mir bis heute ein Gewinn ist.
Jetzt bin ich dran zu geben.

Ich bin auch alt genug um einschätzen zu können, was ich leisten kann. Ja, manchmal tut ein Lob schon gut. Aber bekommt man das Lob- reicht es doch nicht aus um alles aufzuwägen.
Etwas von sich, seinem Engagement und Begabung(!) zu schenken ist meine Entscheidung. Grenzen ohne Groll zu setzen gehört dazu. Das bringt einem das Leben schon bei...denn Groll macht nur kurzfristig "lebendig". Danach zerstört es das zarte was nötig ist, damit etwas gedeiht.

Und die Desillusionierung tut halt manchmal weh. So wie das Pferd im Film nicht mehr so aufgeräumt aussieht, als es die Ringe überreicht. Aber hätte man in seine Augen geschaut, hätte man mehr sehen können.

Die anderen haben ja nicht mitbekommen- was alles passiert ist... 

Ja, genau das ist der Kerngedanke! Und?- juckt es mich- manchmal schon- aber für wen mache ich denn alles- für die anderen? Das reicht nie, nie, nie-
Ich mache es, weil ich auch schon so viel von anderen genommen habe, und es überhaupt nicht gemerkt habe-Oft habe ich auch vergessen "DANKE"! zu sagen. Na, dann- ich bin so wie die anderen- auch nicht besser- ui-

- Angelagrüße

Donnerstag, 4. September 2014

- Eure Zeit ist begrenzt -



Kostbar- unsere Zeit- weiß ich es heute? Manchmal ja - manchmal nein.
-ein Zitat von Steve Jobs- Angelagrüße