Samstag, 22. Februar 2014

Talente tauchen aus der Tiefe auf - in Krisen


Personalnotstand: Wenn alles wie immer läuft, das würde doch unglaublich Energie sparen.
Man müsste sich nicht aufregen.
Alle würden das tun was sie immer tun.

In diesem Artikel geht es um etwas das auftaucht in der Not: Talente.

Sind alle Plätze wie immer besetzt- beruhigt das ungemein. Jeder hat seine gewohnte Aufgabe.
Wenn jemand ausfällt, springt oft der bewährte Ersatz ein,  auch wenn er dadurch viel mehr arbeitet wie andere. Manchmal wird übersehen, dass es eventuell noch mehr Möglichkeiten gäbe.






Bodensee: Bild mit Text: Angela Krüger

Fällt dieser Ersatz auch mal aus, muss die Notbesetzung her. Dabei wird allen klar, heute läuft es nicht so wie sonst. Es wird gestöhnt und geschimpft. Dabei übersieht man, dass das Ende noch lange nicht in Sicht ist- Sondern in der Not tun sich manchmal neue Möglichkeiten auf, die sonst unsichtbar geblieben wären.

Eine Überraschung kommt oft in der Not. Oft kommt dann mit einer neuen mutigen (!) Besetzung eine Überraschung. Da entpuppt sich plötzlich jemand mit einem Talent, das bisher keinen Platz hatte. Ich spreche aus Erfahrung. Solange "die Macher" alles machen, haben andere mit ähnlichen Talenten keinen Platz sich zu entfalten. Sie bleiben unsichtbar. Zum Üben braucht es halt eine Bühne. Räumen die anderen die Bühne nicht können wichtige Ressourcen der Gruppe gar nicht genutzt werden.


Nachwuchs: Manchmal ist aus so einer gut gelungenen "Ersatzbesetzung" schon ein richtig neuer guter Nachwuchs entstanden. Da war wohl der richtige Zeitpunkt und die richtigen Kollegen dabei...

Achtung, man kann nämlich sehr leicht durch eigene Voreingenommenheit so einmalige Gelegenheiten verstreichen lassen. Man stöhnt dann und sagt: "Hoffentlich ist es beim nächsten mal so wie immer!"

Systnursegrüße


Ps.: Noch ein Nachsatz: Mir ist wie jedem klar, dass Personalmissstände durch unentdeckte Talente nicht gerettet werden können.- Nur jammern verbaut manchmal vielleicht Chancen- Jeder war wohl schon mal erstaunt, dass es in einer "unmöglichen" Besetzung richtig gut zu arbeiten war. Gut, wenn man das den Kollegen dann auch sagt: "Heute war es zusammen richtig gut!"

Bünenbild:freepic.com

Freitag, 7. Februar 2014

Glückstagebuch? Wen interessiert`s ob ich glücklich bin?

Jeder hat sich wohl schon mal über diese Fragen Gedanken gemacht...Macht es Sinn zu wissen ob man glücklich ist? Soll ich immer wieder drüber nachdenken, ob ich glücklich bin??!!
Geht`s mir besser oder schlechter- wenn ich weiß, ob ich glücklich bin.

Was macht mich Glücklich? ...die Zwiebel im Salat oder braucht es mehr. Ich glaube manchmal reicht tatsächlich die Zwiebel-  Manchmal braucht es mehr.







Hier in diesem Artikel geht es um ein Glückstagebuch, und ob es denn Sinn machen könnte, so einen Aufwand zu treiben. Denn in ein Tagebuch kommt ja täglich ein Eintrag, oder??

Ich habe schon ein Buch über das Glück gelesen und es hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Vielleicht muss man nicht nur lesen, sondern selber gucken was man ist: Glücklich oder nicht- Beides ist ja kein Drama...aber interessant ist es doch-

Jetzt habe ich seit Januar ein Glückstagebuch. Ein einfacher A5 Buch-Kalender bekam einen schönen Einschlag. Die ersten Tage im Jahr habe ich versuchsweise drei Stempel pro Tag eingesetzt. : Easy: einfach drei Zahlen; 1, 2 und 3. Damit möchte ich mich täglich... erinnern dass nur drei Sachen kurz stichpunktartig notiert werden.

Nun ist mir aufgefallen, dass ich oft Dankbarkeiten aufschreibe. Was ist eigentlich Glück? Dankbarkeit und Glück ist da ein Unterschied? Vielleicht ist es so: Dankbarkeit ist eine Art "Bringeschuld", nachdem man genommen hat. Glück ist irgendwie leichter, unbekümmerter, es kommt so unscheinbar daher. Ganz unaufgeregt und freundlich- ohne etwas zu wollen.

Ist Glück da, hätte ich es am liebsten länger. Aber das Glück bleibt vielleicht lieber, wenn man sagt: "Ach schön, dass Du da bist. Du kannst so lange bleiben, wie du willst. Wenn du gehst ist es auch okay. Du bist ein gern gesehener Gast!"


                                                                           


Glück, das da ist, ist irgendwie unempfindlich. Aber es mag scheinbar nicht bedrängt werden, so als könnte man es kaufen. Die Werbung tut so, als ob das ginge- zu gerne glaubt man es und gibt Geld aus. Das macht wohl jeder immer wieder mal. Dabei  kann man genauso gut mit den Händen oder nackten Füßen über eine warme Frühlingswiese reiben...und das ist echtes: "Glück" auf der Haut und mit allen Sinnen. Glücklich, der will, was er hat. Die Wiese ist für alle da, alle haben Füße. Es scheint, als macht der Spruch Sinn: "Das Glück ist zum Greifen nah"-

Tipp:
Vielleicht erwischt jemand noch ein Kalenderbuch und hat Glück, zahlt nur die Hälfte, weil 2014 schon etwas angefangen hat- und kann noch 11 Monate Glück sammeln und entdecken: Das Glück kommt leise daher- kommt und geht und kommt und...g... - für jeden-

Psst, ein Geheimnis: Nur wer es fühlt, sieht und riecht, hat es und kann es wieder lassen, weil es ein treuer Gesell ist.

Systnurse hat Glück-auch-