Donnerstag, 19. Dezember 2013

In der Hoffnung bleiben oder jetzt leben!


Hoffen
Jeder kennt das, man hofft heimlich, dass sich etwas ändert und zwar hoffentlich bald!!Wenn ich auf etwas hoffe, schaue ich in die Zukunft. Das hat Kraft.

Wenn ich jedoch beim Hoffen hängen bleibe: Tag für Tag, und die Erfüllung dieser einen bestimmten Hoffnung nicht kommt, kann es ziemlich hilfreich sein, endlich mal ehrlich zu schauen: Was erfüllt mich jetzt, in diesem Augenblick- was ist gerade jetzt für mich dabei-
 Sonst bleibt es dabei, dass man sich dauerhaft "eins in die Tasche lügt".

In diesem Artikel geht es um:
eine raffinierte Gedankenhilfe, die die Achtsamkeit wieder zu sich selber lenken kann. Sie kann wieder zum inneren Ausgleich führen, weg vom Ausgebrannt sein. Die Schieflage kommt häufig in Helferberufen- aber eigentlich kennt das jeder -


Huch wo ist meine Mitte?
Bin ganz außer mir. Was kann mir jetzt helfen?
Was hilft mir eigentlich, wenn ich nicht erfüllt bin, sondern fühlbar leer und ausgepowert? Oder was hilft mir, wenn ich ganztags restlos mit Hoffen beschäftigt- bis zum Abend-

Was kann helfen: Achtsamkeit-
Das ist eine gute Investition, die sich auf den ganzen Tag auswirken kann.
Vielleicht bin ich auch zu beschäftigt und kann gar nicht
Achtsam sein. Warum eigentlich? Auch im Flugzeug muss man im Ernstfall erst sich selber die Sauerstoffmaske anlegen, dann dem Kind.






1.wahrnehmen:
  • Okay ich bin aus meiner Mitte-
  • Ich bin mit vielen, vielen Aufgaben intensiv verbunden
  • aber nicht mit mir selber
  • Ich merke kaum dass ich Durst habe oder dass mir eigentlich zu warm oder zu kalt ist
2. Zustimmen
  • ach schau her, es ist mal wieder passiert
  • habe ich nicht gemerkt- so wird es sein
  • ich bin aus meiner Mitte

3. Überlegen was erfüllt mich
  • erfüllt mich gerade nur die Hoffnung auf etwas- Das ist ein kleiner unwirksamer Selbstbetrug
  • oder erfüllt mich eine innere Bestellung: "Ich brauche Erholung, aber dalli, ich kann nicht mehr- keiner hört`s- wie immer"


4. Wie bekomme ich heraus was mich erfüllt?
  • Selber auf den Weg machen, dass kann keiner für mich übernehmen
  • zumindest erfüllt mich gerade Sauerstoff
  • die Kalorien, die ich heute schon genommen habe
  • Licht das mich umgibt

5.  Ich will mehr als das was gerade da ist!
    • Das gibt es nicht
    • mehr wollen als da ist, ist wahrscheinlich anmaßend und steht uns Menschen wohl nicht zur Verfügung
    6. Danke sagen
    • Wenn nichts mehr geht: Danke sagen
    • Danke für alles, auch das was nicht willkommen ist

      Ich kann in der Hoffnung auf etwas superdolles bleiben
      oder in der Erfüllung leben- das ist gut und reicht- für jetzt
    Grüße, Systnurse




    Ps In der Hoffnung bleiben, oder in dem was mich erfüllt: 
    dieser Gedanke wurde entnommen aus einem 
    Buch von Bert Hellinger




    Mittwoch, 11. Dezember 2013

    Glaubenssätze


    Glaubenssätze


      • Wenn du immer so ......bist, kommst Du nicht weiter-
      • Wer einfach nur bei der Arbeit rum sitzt arbeitet nicht richtig
      • Frauen sind unberechenbar
      • Männer sind...
      • Du redest so viel Blech
      • Erst Gehirn einschalten und dann reden
      • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen



        Hier in diesem Artikel geht es um Glaubenssätze- Was sind Glaubenssätze und welche Wirkungen haben Sie?  Wer seine inneren Glaubenssätze "zu Gesicht" bekommen hat, hat vielleicht etwas Einfluss auf die Wirksamkeit. Das Gegenteil gibt es auch: Manche Glaubenssätze haben schon jahrelang eine gute bis sehr gute Auswirkung auf meine Art, wie ich Zum Beispiel an Dinge herangehe. Da bin ich froh, dass ich solche Eltern habe. Manche Glaubenssätze haben aber gar keine gute Wirkung. Wenn ich also aufzählen kann, was meine Glaubenssätze sind, kann vielleicht Veränderung kommen!

        Glaubenssätze brauchen Unterfütterung
        Bei Glaubenssätzen fehlt oft die innere Unterfütterung- Das bedeutet, die Glaubenssätze werden oft unbewusst (!) gelebt und gepflegt, aber das macht sie nicht alltagstauglich. Nun gibt es Glaubenssätze mit enorm guter Wirkung. Daneben gibt es aber eben auch die Glaubenssätze mit unguter Wirkung. Wenn Glaubenssätze endlich einmal bewusst am eigenen Leib gefühlt wurden, hat man die Chance einen Einfluss ausüben zu können. Und dabei entdeckt man auch den einen oder anderen guten Glaubenssatz. Er kann dann als Wert geachtet werden, man entdeckt, ach er nährt mich und tut mir einfach gut. Solche Glaubenssätze sind kostbar.

        Eine ungute Nebenwirkung kann sein, dass Glaubenssätze weil sie nämlich ohne Unterfütterung da stehen, Blockaden installieren konnten. Wichtige Schritte zur eigenen Entwicklung und kostbare Horizonte bleiben somit vielleicht unsichtbar.

        Was sind Glaubenssätze: Das sind zumeist Sätze aus der Kindheit. Sie werden gelebt, als wäre es Wahrheit. Doch sie haben diesen Test meist nicht machen dürfen. "Bist Du Teil einer Wahrheit oder nur ein Glaubenssatz? " Auf diese Idee muss man erst mal kommen- tief sitzende Wahrheiten aus der Familie zu hinterfragen. Dabei macht man dann die eine oder andere Entdeckung. Die Eltern, die die Glaubenssätze mit geprägt haben, sind auch nur Durchläufer innerhalb einer Generation. Sie haben das an ihre Kinder weiter gegeben, was zu diesem Zeitpunkt ging. Genau wie ich jetzt auch meinen Kindern gegenüber. 




        Glaubenssätze ändern- Wollen

        Glaubenssätze ändern- können

        Zudem kommt dann vielleicht ein Gefühl, als 
        verrate man die Familie, wenn man etwas plötzlich ganz anders macht- oder anders denkt. Meine Erfahrung ist, dass das auch einsam machen kann, wenn man etwas anders macht als sonst immer. Die anderen können nicht verstehen , warum einer plötzlich etwas anders macht. Es ist ja nicht verboten darüber auch ins Gespräch zu kommen und seine neuen Werte zu erklären. Geschieht das im Respekt, kann da was kostbares bei rauskommen.
        Letztendlich geht es ja um meine Mitte um das, was mich aus macht und was mit meiner inneren Haltung authentisch zusammen passt. Das ist auch eine Form von:"Erwachsen sein".

        Glaubenssätze im Alltag
        Hier wirken Sie, ob ich grad dran denke oder nicht. Das hilft mir und macht mich aus.
        Egal welche Glaubenssätze ich habe- ich bin im Alltag damit unterwegs.

        Tipp:
        Kennt Ihr Eure Glaubenssätze? macht doch mal eine Liste.
        Eine aufschlussreiche Idee kann sein, die Liste zu sortieren, was kommt von der Mutter und was vom Vater. Oder zu sortieren, was ist positiv und was negativ. Das ist auch eine gute Idee für einen adventlichen Abend mit dem Partner, der Freundin, dem guten Freund: Kostbare Zeit zu zweit!



        Beachte: 

        Gerade die negativen Glaubenssätze haben vielleicht eine starke Wirkung auf die eigene persönliche Entwicklung gehabt. Das hat in uns enorme Kräfte mobilisiert, die uns zu der Person haben werden lassen, die wir jetzt sind. 



        Liebe grüße Sytnurse 

        Ps. ein interessanter weiterer Blogartikel aus anderer Quelle: bitte hier klicken: