Donnerstag, 19. September 2013

Nehmen und Geben macht lebendig

Ich beziehe mich auf den vorherigen Artikel:
Vom Alptraum - Muster kurz aufgewacht

Wo schaue ich eigentlich hin? Wo ist mein Focus, wenn ich arbeite. Ganz bei mir, bei meinen Bedürfnissen- weil ich müde und genervt bin. Dann geht die Zeit kaum rum, trotz Arbeit. Man will wieder nach Hause und seine Ruhe haben. Oder nur draußen außerhalb meines Körpers, weil die Arbeiten sich überschlagen, es ist über die Maßen viel zu tun.
Wissen, wo bin ich gerade mit meiner Wahrnehmung macht Handlungsfähig, Angela Krüger


Die gewöhnlichen Tage werden manchmal übersehen, hier liegt die Chance zu handeln und nicht nur zu funktionieren. An so einem Tag hatte ich das Erlebnis im vorherigen Artikel. An normalen Tagen kann man sich mal etwas Zeit nehmen. Vielleicht kommt etwas freundliches auf einen zu, eine kostbare Begegnung. Dann bin ich überrascht, und kann erfüllt nach Hause gehen.

...ist das nicht ein schönes hin und her?
  • NEHMEN: Von sehr vielen Vorbildern habe ich genommen
  • WahrNEHMEN. Im Krankenhaus kann ich manchmal ahnen, welches Potential in Patienten versteckt ist
  • GEBEN: Die Patienten fordern ganz schön etwas von mir: zB. Rhythmisches Stöhnen macht mich auf Dauer etwas kirre und nimmt mir viel Konzentration
  • GEBEN:Gerade das mobilisiert bei mir kreative Kräfte
  • OHNE ANSPRUCH: Mir ist bewusst, dass jede Kontaktaufnahme ohne Absicht sein muss, ohne Mitleid, ohne Angst
  • GEBEN: Ein Versuch ist es immer Wert mal anzukopfen, und zu fragen, ob jemand mit mir Kontakt aufnehmen möchte- ein Patient der sich bis jetzt zurückgezogen hatte und nicht mit uns redet
  • GEBEN: Ein kleinster Hinweis eines Patienten kann genügen, und ich biete was ich gerade an Ideen habe-ohne Anspruch
  • NEHMEN und GEBEN: eigentlich ist es doch so, dass endlich " Liebe fließen kann"?! im bewegtem hin und her.
  • NEHMEN und GEBEN: das ist Beziehung, das ist kleines Glück
  • GEBEN: Authentisch sein, klar sein, höflich sein
  • GEBEN:Gutes über den andren reden
  • WeiterGEBEN: anderen von dem Erlebnis weitersagen
  • NEHMEN und GEBEN: untereinander Teilen-weitererzählen, was ich gutes genommen habe
Mir passieren solche Begegnungen auch nur hin und wieder. Nicht dass jemand denkt, wenn man die Einstellung und Wahrnehmung ändert ist man satt von idealen Patientenbegegnungen. Jeder hat eine Fülle von kleinen und großen Erlebnissen mit Patienten/ Klienten/ Kunden/ Schülern/vielen unterschiedlichsten Menschen... Es gibt auf diesem Blog nun einen neuen Button: "Teilen".


Wer lernt und dann wieder weitergibt, was er gelernt hat wird reich! Angela Krüger



Wenn ich den Blog schreibe und Ihr lest, ist das Teilen. Nun, weil nicht jeder einen Blog hat, lasst uns doch unsere Erlebnisse teilen. Ein einfacher unkomplizierter Weg! Schreibt mir eine Info im Kommentarfeld und Ihr bekommt meine E Mail Adresse, dann kann ich Euer Erlebnis hier veröffentlichen. Warum? Weil teilen auch eine Form ist zu Geben und eine schöne Art lebendig zu sein.
Freundlich grüßt Systnurse

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