Dienstag, 14. Mai 2013

Groß oder klein? Last oder Lust?

Wer kennt das nicht, jeden Tag ist vieles zu entscheiden. Oft ist es eine Last. Oft auch eine Lust. Hält es sich die Waage, sagt man am Abend zufrieden: heute war ein schöner Tag. Hat man beispielsweise eine große Aufgabe, genauso gut auch nervige kleine Jobs....endlich angepackt und fertig bekommen- ist man deutlich erleichtert und zufrieden.


Ist etwas zu entscheiden könnte man zwei Wege benennen:
1. Ich mache mich an eine Aufgabe ran, die heute hier und jetzt zu erledigen ist. Ich erkenne, dass ich etwas tun muss und stelle mich unter die Aufgabe: indem ich sie einfach tue, ohne Diskussion.


Das macht mich "klein", und zwar in dem Sinne, dass ich aufs meckern verzichte, ich erkenne eine Notwendigkeit und werde so lange aktiv, bis die Sache fertig ist. Danach stöhne oder jammere ich nicht, weil das meiner ganzen Aktion die Kraft nehmen würde. Ich verzichte also auf das Gefühl, dass mich andere bemitleiden. Vielleicht ist das dann auch Reife.


2. Ziele und Visionen weiten den Blick enorm, ich wag mich an eine vielleicht noch unbekannte Aufgabe. Ich gehe die Sache an, mit klarem Ziel vor Augen, das aber noch in der Zukunft liegt.  Hat ein Mensch Ziele und Visionen ist er sichtlich aktiv unterwegs und man meint beim Zuschauen- fast neidisch, dem steht die Welt offen. Innere Bilder leiten ihn und schaffen Platz für Neues, das es so noch nicht gab. Dabei wird die Person "groß"-
Um das mit der Größe zu erklären nutze ich die Beschreibung von oben, bei der jemand der Gewöhnliches tut, eher klein ist. Was auch seine Vorteile hat:-)


Zusammengefasst kann das bedeuten, dass derjenige, der Gewöhnliches tut, sich klein fühlt, aber auch nicht überfordert ist. Der, der als Visionär unterwegs ist, fühlt sich groß und zahlt aber auch seinen Preis dafür, dass man ständig auf ihn schaut und Ergebnisse sehen will- was nicht bei jeder Bemühung gelingt.

Mal wieder ist ein guter Ausgleich zwischen beiden Polen reizvoll. Manchmal bin ich Visionär und manchmal bin ich gewöhnlich unterwegs, schnappe mir meinen Staubsauger und fühle mich gut.

Tipp: In sich hinein fühlen: wie "groß" bin ich bei bestimmten Entscheidungen und achtsam mit sich umgehen.


Systnursegrüße

Samstag, 4. Mai 2013

manchmal Stress und manchmal Glück

Wie krieg ich nur raus, woran es liegen könnte,
wenn es mir nicht gut geht?

Stress im Krankenhaus oder anderem Helferberuf, Stress zu Hause, Stress mit mir selbst. Manchmal kommt einfach zu viel, zu dicht, zu unübersichtlich- fast hoffnungslos. Wo ist der Ort an dem ich mich erholen kann. Wo ist mein kleines Glück für heute- sage mir jemand wo!?
Geheimnis: neben dem Alltags-Leben gibt es -noch- was! Waaas?




Gute Fragen können einen Weg zeigen:
1.        mir geht es nicht gut, weil:
2.        was will ich stattdessen?
3.        was habe ich außer diesem Leben noch?
4.        Was macht das Leben "drum herum" aus?

Wer hätte es gedacht: das Leben selber ist chaotisch. Ein heißersehntes "haarscharf" kommt nicht wirklich oft vor. Wie schön wäre es doch, wenn ein Problem haarscharf erfasst werden könnte, dann müsste man doch glücklich werden können. Ist es denn tatsächlich so: dass der, der sich auskennt, weniger Probleme hat- na ob das stimmt? Manchmal scheint es zu helfen, das Leben nach: "Falsch und Richtig" zu strukturieren... Aber richtig hilfreich ist das auch nicht

Manches im Leben ist nicht zu begreifen. Oft ist vieles unaufgeräumt, obwohl ich mich bemühe. Manchmal ist es im  Leben so: verwirrt bin ich, müde bin ich und alles liegt nebeneinander auch das Glück!



Das gewöhnliche Glück ist freundlich und bleibt gerne bei einem, wenn es nicht bedrängt wird. Mancher muss lange drauf warten- darauf weiß ich keine Antwort.
In diesem Sinne grüße: Systnurse



Ps. Was ist noch gleich der Name vom Geheimnis,
das in meinem Leben wohnt?