Freitag, 25. Januar 2013

Nehmen auf dem Boden des Respekts



Nehme ich auf dem Boden des Respekts, ist die Haltung von beiden Personen ausgeglichen. Nehme ich etwas, weil mir jemand vertraut, kann das Beziehungverhältnis sehr unterschiedlich sein. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Krankenhaus: Patienten vertrauen dem Pflegepersonal, wenn sie in den OP gefahren werden. Sie bleiben gewöhnlich brav liegen und machen keinen Fluchtversuch. 



Das bedeutet noch lange nicht, dass sie vor mir Respekt haben. Vielleicht haben sie vor meiner Arbeit, die ich an ihnen tue Respekt. Hier meine ich aber den Respekt, den jemand vor mir hat. Also einen Respekt, den ich mir innerhalb der Beziehung durch mein Verhalten verdient habe.
Zur Information: es gibt wohl auch einen Form von Respekt, in der Angst eine Rolle spielt. Jemand hat Angst und gibt dann etwas, was er nicht wirklich gerne gibt. Hierbei kommt es nicht zum warmen oder wertschätzenden Blickkontakt. Diese Form von Respekt ist hier nicht gemeint.

Wenn mir jemand etwas gibt, muss man unterscheiden:
a                      a.  Hat der andere mein Vertrauen, und gibt mir etwas-
b                      b. Hat der andere Respekt vor mir, und gibt mir etwas-




Das Ergebnis in der Reaktion des andern kann genau gleich sein: "Er gibt mir etwas". Aber auf  Dauer ist der Respekt, den der andere vor mir hat besser, als wenn er mir nur vertraut.

Gewöhnlich hat man Vertrauen zum anderen. Respekt vor jemand haben kommt nicht so oft vor.
Vor wem habe ich Respekt?

Systnurse

Samstag, 19. Januar 2013

Nehmen und Geben mit Pausen

Nehmen und Geben mit Pausen. Pausen sind ja auch Zeiten des Nehmens! Wie praktisch. Warum ist es nur so schwer Pausen (=Nehmen) zu machen. Ein Grund kann sein, dass die Arbeit = (Geben) gerade flutscht: Workflow. Wenn die Arbeit fließt, kann man kaum aufhören. Wenn hier die Balance stimmt, kann eine fruchtbare Arbeitszeit dabei herauskommen. ( =Balance)

Wie schnell fühlt man sich verleitet, zu wenig Pausen zu machen, wegen diesem, auch irgendwie angenehmen Flow ( Geben und Nehmen in der Balance ). Warum sollte man mitten im Arbeitsglück aufhören? Das hat wiederum mit Verzichten zu tun. Auf ein schönes Gefühl verzichten, hat seinen Preis. Hinterher merkt man es, dass es sich gelohnt hat, das Verzichten: Ein inneres Erfüllt sein und gleichzeitig fühlt man sich kraftvoll- trotz gegebener Leistung.



Stressmanagement. Im Beruf, besonders auch aufs Krankenhaus bezogen klingen solche Tipps witzig. Wer fragt mich, ob ich eine Pause brauche. Das Thema an der Arbeit, der Sog, der den Tag oft bestimmt, ist ein anderer. Ein riesen Berg an Aufträgen, zudem übereinander, will weggearbeitet werden. Wie kann ich hier für mich sorgen?

  • wenn ich Durst habe, trinken ( = Nehmen)
  • Wenn ich Hunger habe, essen ( = Nehmen)
  • wenn mich friert, mir eine Jacke holen ( = Nehmen)
  • Wenn ich mich setzen möchte, wenn möglich in eine sitzende Tätigkeit übergehen ( = Nehmen)
Aufhören zu schimpfen, wenn ich mich tatsächlich in einem der Bereiche versorgt habe. Schimpfen nimmt viel Energie. Besser das wenige, was umgesetzt ist zur Selbstpflege wertschätzen, das hat Kraft. Oft kann dann genau der Bereich, in dem man sich gut versorgt hat, wachsen.


 An diesem Wochenende ist für mich Zeit, um layoutkreativ zu werden (= Nehmen). Es ist eine Mischung geworden, aus Malen und Grafikprogramm. Ich gebe zu, es hat Spaß gemacht, der Workflow (=Nehmen und Geben im Ausgleich)  war auch dabei:-).

Obwohl die typischen Widrigkeiten wie immer nicht ausbleiben: Zuerst hatte ich "all" mit drei "lll" geschrieben...Das merkt man erst nach dem Ausdrucken- also dann, wenn man denkt, super- bin fertig  - dann geht es noch mal los: im Detail arbeiten, und nachbessern. Wie im wirklichen Leben... ( = Ungleichgewicht)

Tipp: Der Geheimtipp ist alt bekannt:
Mit dem Ziel vor Augen arbeiten - dran bleiben - bis - sich das Wunschbild mit der Wirklichkeit deckt:. Und das kann dauern, zwischen lange und sehr lange.
  1. Den Absprung zur Pause ( =Zeit zum Nehmen) zu finden ist sehr schwer- lohnt aber und spart witziger Weise enorm Zeit!
  2. Den Workflow fühlen lernen, 
  3. und rechtzeitig danke sagen und 
  4. dann mitten in der Kraft aufhören.
  5. können...
  6. wenn man mal wieder kein Ende gefunden hat, einfach sagen. "So ist es, heute habe ich es nicht hinbekommen rechtzeitig aufzuhören"

Stille in einer Pause ist ein Geschenk. Weil aus der Distanz ganz neue Ideen und Lösungen aufsteigen können ( = Nehmen). Meine Erfahrung ist, dass diese Lösungen intellektuell nicht erreicht werden können.

Lieben Gruß, Systnurse


Donnerstag, 17. Januar 2013

Publishinig mit den Bloglesern:-) ja gerne!

Hallo!

Diesmal schreibe ich an alle Leser von diesem Blog! 
Seit einiger Zeit ist mir klar, dass es mehrere Wege gibt,
diesem Blog mehr Leser zu bescheren. Mein Ziel ist es 
die Leseranzahl für dieses Jahr deutlich zu steigern.

Momentan sind es knapp 300 Leser im Monat. Da möchte ich mich an dieser Stelle gleich mal bedanken, für Euren Kontakt zu mir- über diesen Blog- d-a-n-k-e ! auch für Eure Verlinkungen und Empfehlungen, die ihr schon macht!!

Wie kann der Blog-Besucherstrom zunehmen?
  1. Ein Weg ist, Artikel mit neuem Content, also Inhalt zu schreiben, gesagt-getan
  2. Gute Keywörter zu erarbeiten und einzusetzen, heute umgesetzt
  3. Mich bei anderen Blogs eintragen, die ein ähnliches Thema haben, die Auswahl ist gering, finde ich
  4. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die jetzigen Blogleser meinen Blog weitergeben können. Wenn jeder an seinem Arbeitsplatz im Krankenhaus Werbung macht, werden sich die Inhalte und dann die Kommentare weiten können.


Ich freue mich über Eure Mitarbeit.
Tipps: wie kann der Blog weitergegeben werden?

  • über einen Link, den ihr in einer Mail an Kollegen, mit denen ihr in Kontakt steht zukommen lasst: http://nursetalk4all.blogspot.de/
    Eine Verlinkung zu Eurem Blog oder Website
  • An Schüler einer Krankenpflegeschule
    weitergeben: über eine Pinnwand
  • Es gibt Lesezeichen mit dem Bloglink, wer welche benötigt, dem schicke ich gerne welche mit der Post zu. - siehe oben das Bild.
  • Ihr könnt gerne auch die Grafik des Lesezeichens von diesem Blog kopieren und in einer Mail verschicken, das ist noch einfacher
  • Habt ihr Kontakt zur IBF Innerbetrieblichen Fortbildung in Eurem Krankenahaus? Ich biete Vorträge mit Praxisteil an, siehe meine Website. 
  • Mein Thema: für helfende Berufe.Hauptthema: den persönlichen Ausgleich finden
  • Ich biete auch Einzelberatung an: im Westen von München, 14 S Bahn -Minuten von Pasing entfernt
  • Meine Ausbildung mit Zertifikat: Systemisches Helfen im Einzelsetting und in Kleingruppen. Und Weiterbildungen mit Praxiserfahrungen.
Mensch, wäre das toll, wenn sich hier etwas bewegt, mit Euch! Über den Kommentar könnt Ihr gegebenenfalls Fragen stellen. Das erleichtert mir das Projekt: "Mehr Blogleser"

Vielen Dank.
Systnurse

Montag, 14. Januar 2013

Ausgleich auch in der Ehe

Hier möchte ich auf eine deutschlandweite Veranstaltung im Februar
hinweisen: die „Marriageweek 2013“:
Mit dem Thema: Gutes für die Ehe- Partnerschaften.
Näheres Infos weiter unten, da gibt es auch einen Link.

D
ie Präsentation ist einfach zu starten:
1. Startbutton in der Mitte
2. ganz unten rechts auf ganzes Bild klicken
3. Vorwärtspfeil unten nach Wunsch anklicken

klicken Sie auf die Präsentation- und 2 Sekunden warten, dann gehts los:





Wann ist eine Beziehung eine Beziehung,
wann hört sie auf,
woran merkt man das?

Darum geht es in diesem Artikel. Er passt gut zum Thema Ausgleich, weil man hier auch gutes nehmen kann. Aber wer ist schon gerne Bedürftig?? Bei guter Erfahrung, dass der andere einem Gutes tut ist das eine feine Sache. Da fällt das gegenseitig Geben und Nehmen nicht sehr schwer.

Hört das nehmen und Geben auf, ist die Beziehung beendet.
Man könnte sagen, das gilt - egal ob der Trauschein noch
verbindlich gilt - oder nicht. Dasselbe geschieht  auch bei 
Freundschaften.



Eine Freundschaftsbeziehung hört auf.
Jeder kennt das: da pflegt man intensiven Kontakt mit einem
guten Freund/in und mit der Zeit dünnt es aus und hört auf.
Es scheint,als seine beide damit einverstanden.

Enge langanhaltende Freundschaften: Das gibt es auch:
Beziehung seit der ersten Klasse. Das ist dann etwa besonderes.
Und wurde offensichtlich von beiden Seiten gepflegt.

Langanhltende Partnerschaften. Lange Partnerschaften sind
da etwas besonders. Hier kann eine Beziehung wachsen,
die auch mal 65 Jahre hält. Ich kenne ein Ehepaar, die sind
sage und schreibe 65 Jahre zusammen.Na, da backe ich
erst mal kleine Brötchen mit meinen-unseren 15 Jahren Ehe…

Nähere Infos über die Marriageweek: hier über diese Website:
www.marriage-week-landkreis-ffb.de
Diese Website ist für Sie interessant, wenn Sie in einer Beziehung leben,
egal ob am Anfang, in der Mitte oder auch, wenn Sie schon eine reife Beziehung
haben...klicken Sie auf die Präsentation- und 2 Sekunden warten, dann gehts los:

Veranstaltungen in der Nähe - auch hier: Landsberg

Sonntag, 13. Januar 2013

Ausgleich lernen, aber wann und wo?

Veränderung zu Hause lernen ist leichter, als an der Arbeit. Nur nicht an der Arbeit etwas anders hinkriegen wollen, und zu Hause das glatte Gegenteil tun. Das ist Stress.

Woher den Ausgleich bekommen zum anstrengenden Beruf. Ein Schritt dahin kann sein: "Grenzen zu setzen", darum geht es in diesem Artikel.  



Veränderungen an der Arbeit umzusetzen wollen und zu Hause nicht zu machen, das geht nicht, logisch! Wer an der Arbeit lernen will Grenzen zu setzen- um die eigene Arbeitskraft zu erhalten!!!...- kann zu Hause nicht grenzenlos in der Familie oder im Verein mitarbeiten.

Die Familienmitglieder sind nicht die Unterstützer bei solchen Veränderungen, wie zB. "Grenzen zu setzen". Sie wollen ja auch keine Veränderung, genauso wie die Kollegen am Arbeitsplatz. Da müsst jeder der andern mehr tun...

Auf Dauer haben aber alle was davon, wenn einer im Team lernt, sich selber gut zu versorgen. Dabei zahlen alle einen Preis:
1. Der, der eine Grenze zieht, steht nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung, 
2. die andern Kollegen zeigen vielleicht deutlich, dass sie das verwirrend und nervig finden
3. Man selber bekommt eine neue Identität: Andere bemerken: "Die, oder der lässt nicht mehr alles mit sich machen..." Das ist dann ein Kompliment, dass es in sich hat:-)
4. Man kann sich vielleicht endlich mit denen versöhnen, die schon Grenzen setzen- was uns ja auch nervt?






 Einfacher Tipp: Was ist der kleinste Schritt um etwas zu ändern, ich bleibe bei dem Beispiel: "Grenzen setzen" im Selbstmanagement.

Um erst mal anzufangen, kann man mit Ritualen beginnen. Erst mal kleine Veränderungen, nur nicht zu viel auf einmal!!! Wer zum Beispiel ein mal pro Woche etwas tut, das ist vier mal im Monat - sich aus dem Alltag rausschält und einen Spaziergang, Schwimmbadbesuch macht, oder Kaffetrunk:-), Na jeder weiß selber, was er gerne macht.

Hier kann keiner von außen helfen. Nun gut, dann tun wir das, was eh fällig ist? Selber tun: Schwimmzeug packen, oder Schuhe anziehen, das Malbuch auspacken, oder Kuchenessengehen....
Zu dumm, dass man alles selber machen muss. Hat sich ein Rhythmus gefunden, fühlt sich das Neue nach einem viertel Jahr direkt gut an!

Systnursegruß