Donnerstag, 22. November 2012

Lustvoll Grenzen setzen - sechs Schritte

Am besten ich setze den anderen eine Grenze,
und dann ist mein Problem gelöst?                  


























Vielleicht gibt es folgende Erfahrung: Beim letzten mal hat das leider nicht wirklich funktioniert: dem Anderen die eigene Grenze hinknallen hat ja eine Wirkung, aber keine gute. Es ist keine Wirkung, die mir mehr Raum gibt. Was tun? Was geht besser?
Was ist eigentlich, wenn ich gar keine Grenzen machen kann, sie sind eh da. Wenn das so ist, dann geht Grenzen setzen vielleicht anders.



Sechs Tipps:

1. Grenzen, die da sind, sehen. Erst mal nur eine, das reicht am Anfang
2. Grenze benennen: dazu Zeit nehmen und unbedingt aufschreiben
3. Grenzen achten, sie halten mich am Leben, Grenzen sind freundlich
4. Jetzt kenne ich die Grenze und kann gelassen überlegen, was gut ist, jetzt-für mich
5. Anderen kann ich- manchmal sogar ohne Worte- zeigen, unter welchen Vorraussetzungen ich
    gut arbeiten kann und unter welchen nicht
6. Zustimmen zu dem, was sowieso ist. Und dann das tun, was vor die Füße kommt.



Tipp: Nur nicht mehr tun, wegen dem tollen Gefühl, dass man mehr schafft als die anderen







Die Natur ist voll von Grenzen, deshalb hat sie es geschafft ( uns) zu überleben. Wir übertreten viele Grenzen der Natur, Wie gut, dass sie uns Grenzen setzt, ganz unaufgeregt

freundlich grüßt: Systnurse

Ps.: Gerne mit Kommentar von Euch zum Thema:-)

Samstag, 17. November 2012

Zeitplan einhalten, oder?

Dieser Artikel passt ja blendend in Helferberufe. Genau das ist unser täglich Brot: dass wir etwas vorhaben und unseren Plan über den Haufen werfen müssen. Die Pläne die wir machen sind auch noch oft richtig gut und im Alltag erprobt. Doch mit diesem Glück sind wir meinst allein.

Manchmal passt der Plan.... der ja auch nicht vom Himmel fällt...und es gelingt, was ich vorhabe. Manchmal passt es wie zwei Folien übereinander. Ich bin selber Krankenschwester, vielleicht möchte ich die Visite ausarbeiten. Das, was ich vorhabe, tue ich einfach. Manchmal geht das gar nicht.



Den Plan über den Haufen werfen kostet aber auch seinen Preis. Gerade bin ich noch begeistert von dem, was ich tun will- und plötzlich ist alles anders. Nichts geht mehr. Dann kann ich, wenn ich denn von der Möglichkeit weiß, was ich außerdem tun kann: loslassen. Puh. Und abwarten. Schimpfen ist zum Dampf ablassen nur bedingt geeignet.

Tipp: An so einem Tag etwas ausprobieren: siehe weiter unten:


Was kann ein guter Weg sein, um gut weiterzukommen, wenn es anders kommt, als gedacht.

1. Das Thema, um das es geht vor Augen haben- was ja nicht schwer ist, während man sich aufregt, das etwas überhaupt nicht gelingt

2. Nichts weiter tun, und innerlich laut: "Ja" sagen. Na, wenn keiner da ist auch laut, dann wirkt es auch über die Ohren...Das ist kein anderes und besseres Wort als beim: Heiraten. (Auch hier sagt man simpel "ja" und hat noch wenig Ahnung was so kommt) Und danach warten. Das klingt sehr einfach, will aber erst mal ausprobiert sein. Die Wirkung kann kommen. Sie ist auf jeden Fall freundlicher, als wenn ich mich immerfort weiter schimpfe.

3. nicht vergessen und unbedingt heute mal ausprobieren. Die Gelegenheit wird kommen.:-) Schreibt doch mal einen Kommentar aus der Praxis.

Freundlich grüßt: Systnurse






Samstag, 10. November 2012

Der gute Zeitunkt ist:??? Wann ist er eigentlich??



Kennen Sie auch? Da hat man monatelang etwas im Kopf und setzt es nicht um - und es gibt keinen richtigen Grund. Irgendwie scheint noch etwas zu fehlen. Manchmal stört es mich, dass eine Sache immer wieder anklopft und loswerden tue ich sie auch nicht.

Lebe ich nach einiger Zeit endlich im Frieden mit der betreffenden Sache...kommt oft plötzlich der gute Zeitpunkt, ohne viel Mühe flutscht die "gewordene" Idee. Es gibt ja auch die Möglichkeit eine Sache organisatorisch etwas vorantreiben. Warum ist das so: das Verzichten kostet mehr, als die betreffende Sache mal eben durchzuziehen. Teilweise kostet es einen hohen Preis. Zeitlich und kräftemäßig. Diese Erfahrung hat vorraussichtlich jeder schon gemacht.



Die Erfahrung mit dem "Warten auf den guten Zeitpunkt" nennt man auch Kairos. Dem gegenüber ist Chronos ist die Zeitlinie. Manchmal meint man, es wäre möglich mit der Zeitline und dem Zeitpunkt zu spielen. Meine Erfahrung ist gerade, dass dem oft nicht so ist. Nur scheinbar ist alles unter Kontrolle, scheinbar sind wir die Macher im Leben. Schein-bar.



Angelagrüße