Sonntag, 5. August 2012

Zwangsoptimisten

Zwangsoptimisten kennt jeder? Sie strahlen etwas tolles aus. Wenn man sie sieht, hat man das Gefühl, ihnen gelingt einfach alles. Selbst, wenn man etwas ungläubig nachbohrt, scheint bei ihnen alles im Lot zu sein. In der Nähe von strahlenden Optimisten, fühlt man sich gut aufgehoben. 

Sie haben oft gute Lösungen für Probleme und scheinen das Leben zu kennen. Sie schmeißen den Laden. Es sind Menschen, Kollegen, die sich in vielen verzwickten Situationen immer noch gut bewegen können und sie sind handlungsfähig, wo andere unsicher werden. 

Ich denke manchmal schlüpfen auch gewöhnliche Leute in eine Zwangsoptimistenrolle. Tut ja auch mal ganz gut, sich "oben" zu fühlen. Ist auch okay. Auf Dauer kostet es viel Kraft. Für sie selber und für die Umgebung. Manchmal wirkt der Optimismus aufgesetzt und unpassend. Keiner sagt was dazu.


Nebenwirkung : Eine Zwangsoptimist fühlt leise innen vielleicht:

Das was ich bin, will ich nicht tun.

Was hilft mir, wenn ich zwangsoptimistische Züge habe??



  • klar sehen, wo ich gerade stehe
  • gute Ziele haben: welche?
  • Ziele, die auch erreicht werden können- sie müssen nicht außergewöhnlich sein
    das macht mich sympathisch- vor andern :-)
  • interessant: manchmal mögen mich Freunde, wenn ich gewöhnlich bin





Was kann ich tun, wenn Kollegen zwanghaft immer alles meistern, immer oben sind, sich scheinbar immer auskennen. Das nervt.

  • Dies Kollegen einfach lieb haben...
  • sie sind so, ich werde sie nicht ändern
  • ihre Vorzüge sehen und davon profitieren
  • den Kollegen "danke" sagen, wenn sie den Überblick behalten, was ich gerade nicht hinbekomme
lieben Gruß Systnurse




Donnerstag, 2. August 2012

Kräfte verteilen - an mich -

Hilfe, was tut mir jetzt gut?
Sich selber gut versorgen! Mensch ist das schwer, oder? Oder geht das ganz einfach????

Was hat eigentlich Priorität bei der Vergabe meines wertvollen Kräftepotentials?

Vielleicht denkst Du selber kurz nach - das schafft manchmal neue Einsichten. Nimmst Du ein großes Blatt Papier, kannst Du Dir einen Überblick verschaffen, wo deine Kräfte eigentlich hingehen, oder einfach so von anderen geholt werden: "Mach mal- hilf mal- bist du dabei... oder " Ja, ich mach schon" oder "okay, gib her ich mach’s"...sind bekannte typische Sätze.



Gibt es eine gute Reihenfolge?
Gibt es eine gute Reihenfolge bei der Potentialverteilung meiner Arbeits- und Helferkräfte?
Der eigene Mann - so denn man einen hat-kann relativ weit oben stehen*- das klingt konservativ, beinhaltet jedoch Wahrheiten, die sich testen lassen...Wenn die Kinder, Mama und Papa glücklich beieinander sehen, geht es ihnen gut. Dann kommen vielleicht der Beruf und die "Haushaltsangelegenheiten" Dann ich???  Nee hier stimmt etwas nicht, oder??? Ich komme doch nicht zum Schluss? Das kann nicht gutgehen, das weiß jeder aus eigener Erfahrung!!



Wo könnte eine Lösung sein?
Stellt Euch mal alle Situationen vor, die Euch heute angetriggert haben. Also damit meine ich alles, was an Euch ran kam - und ihr habt darauf reagiert. Wow, eine ganz schöne Menge. Wo ist ein erster Schritt zu einer Lösung? Ein Lösungsweg liegt im Aussortieren. Das klingt so easy, ist es in der Praxis aber nicht.
Oft gibt es gar keine andere Möglichkeit
...als das was vor die Füße kommt zu bearbeiten. Na, ja im Beruf gibt es dafür Cash, den wir hinterher einstecken- gerne sogar!!!! Das Geld, das wir bekommen ist ein Verdienst: für unser umfangreiches Engagement. Das war heute vielleicht sogar mehr als Ihr vorhattet...


Am Liebesten würde ich jetzt. ja was eigentlich? Was tut mir jetzt gut? Diese Überschrift ist in einem anderen Blogartikel nachzulesen: mehr lesen 
Aussortieren, von Ansprüchen und Gewohnheiten anderen gegenüber, kann ein sehr guter Weg sein, um ein ungutes Muster zu unterbrechen. Nur zu. Das braucht Mut und eine gute Beobachtungsgabe. Es lohnt. Kostet aber auch etwas. Das Bauchpinselgefühl, dass andere mir geben, wenn ich mal wieder einspringe...Wenn Ansprüche Sortiert sind, kann es zu einem neuartigem Ausgleich kommen.

Sich selber gut versorgen geht nur, wenn die anderen mal nicht mit mir rechnen können. Wenn ich auf einen Zettel, für meine Familie oder Partner schreibe: Ich bin dann mal im Garten.
Liebe Grüße Systnurse

*Ps.: Na ich hoffe ich bekomme einen Leserbrief wegen der Reihenfolge, dass der Mann ziemlich oben steht...