Dienstag, 24. Juli 2012

Einen guten Aktionslevel nehmen- woher?

Der eigene Aktionslevel ist etwas sehr persönliches. Er ist ständig in Bewegung. Das fühlt sich lebendig an und lässt unsere Begabungen aufblühen. Wer eine Vorstellung davon hat, welche und wie viel eigene Energie für Heute da ist - oder nicht da ist, kann sich innerlich darauf einstellen.

Jeder Bereich des Aktionslevels ist überlebenwichtig. Wer das nicht weiß, kann sich leicht getrieben fühlen, und hat hinterher weniger als vorher überhaupt da war. Oder er ist schlaff und ausgepowert und dümpelt so vor sich hin- eher unzufrieden und lustlos. Manch einer hängt im Mittelmaß, was ja auch nicht unbedingt nur schlecht ist...

Die eigene Kraftbalance kann ganz schön durcheinander kommen. Das macht gewöhnlich nichts. Außer es ist ein Dauerzustand. Ein Burnout wirkt dann wie eine Sackgasse. Glücklicher Weise gibt es auch hier Licht am Ende vom Tunnel.




Zum Schaubild - weiter unten vergrößert:


 1. sehr aktive Zeiten- rot
 2. mittlerer Aktionslevel-Mittellinie 
 3. kraftlos und müde, auch gute Pausen-rosa bis blau

Wer hätte es gedacht, die eine oder andere Herausforderung nach oben oder unten schafft sogar Vorraussetzungen für Neues. Das ist interessant. Manchmal ergeben sich durch nicht tragbare Situationen auch einen Arbeitsplatzwechsel, der schon längst fällig war: Für einen selber oder auch für Kollegen. Oder es ist durch einen hohen oder tiefen Ausschlag des Aktionslevels Energie da bestimmte Sachen zu ändern.

Eine insgesamt ausgeglichene Kurve bringt Gesundheit und Zufriedenheit. Ist aber auch mal zwischendurch anstrengend oder langweilig- in den Spitzen oder Tälern. Vielleicht könnte man sagen: "Erwachsen ist, wer alle Bereiche kennt und ihnen zustimmt."




Mehr geben, als ich heute dabei habe...?
Manchmal fühlt sich mein Aktivismus im Helferberuf eher von außen "aufgebläht" an. Ich meine damit, dass ich eine bestimmte Energiemenge und Bereitschaft zum Arbeiten schon dabei habe. Plötzlich kommen viele Aufgaben gleichzeitig: Telefon, Zugänge, Patienten auf dem Gang...Visite, Fahrten zum OP...Durch die multiplen Aufgaben mixt sich meine gesunde Balance dann in ein heilloses Durcheinander, welches auf Sortierung hofft. Die Arbeit ist "angeschwollen", auf ein Maß, das mehr ist, als ich tatsächlich leisten kann.












Wichtig ist:

1. Dem Problem einen Namen geben- ja, unbedingt aufschreiben!! Sonst versteckt sich das Problem, wie Rumpelstilzchen - seinen Namen und - sich selbst...

2. Wissen, was ich persönlich ändern kann. Ideen dazu weiter unten

3. Zustimmen dass "so ein Tag" gerade heute ist, ob ich das mag oder nicht. 

4. Für mich sein- Immer wenn ich gegen etwas bin, schluckt das unglaublich Energie, wie sicherlich jeder schon gemerkt hat



Was kann ich persönlich ändern?
Da kann ich nur von mir aus etwas sagen. Andere können nicht wissen was mir gut tut. 

Das ist ja eine Illusion oder ein Traum, dass andere machen sollen, dass es mir gut geht. 

Ich persönlich verrate mal, was ich mache, um Minipausen zu bekommen: Ich habe für mich herausgefunden, dass Wasser trinken und dabei aus dem Fenster schauen, mir sehr guttut. Also sucht Euch vielleicht eine Tätigkeit, die nicht wirklich unsere Hirnleistung braucht, diese dann bewusst merken und regelmäßig zum Entspannen nutzen. Scheinbar banale Tricks retteten schon vielen Menschen das Überleben. Schreibt doch mal, was Ihr so nutzt. Es soll schon vorgekommen sein, dass man voneinander lernen kann.
Grüße von Systnurse

Mittwoch, 4. Juli 2012

Handeln ist leicht- aber wie denn bitte? Eine Prezi-Präsentation

Einfach unten auf den grauen Pfeil - am Ende des Beitrags-mit einem Doppelklick klicken und schon geht es gemütlich los, mit der Prezi-Präsentation-
denn wenn ihr auf den hellgrauen: "More"- Button klickt, läuft die Präsentation automatsich ab- Fullscreen ist natürlich auch möglich
ziemlich easy.
Der Rest erklärt sich von alleine:-)



Dienstag, 3. Juli 2012

Erholen, aber wie?

Innerlich weiß ich, wie ich mich erholen kann. Jeder weiß das wohl- Ein paar Sachen fallen mir schon immer ein: Klavier spielen, etwas leckeres Essen, auch mal in den Biergarten gehen- dann aber mit Freunden. Stempel schnitzen, Fotos bearbeiten, ein neues Buch lesen und vor allem - alleine Spazieren gehen.

Manchmal ist es hilfreich das Ganze mal aufzuschreiben. Vielleicht in einem schönen Buch. Jede Seite enthält nur eine Sache, die schon mal gut funktioniert hat. Komisch ist, dass wenn man erholt ist, ist alles Vorherige - jammern-vergessen und direkt uninteressant.
Aber wehe es geht einem nicht gut...


Heute hatte ich frei. Meine Tochter schenkte mir den Blumenstrauß- oben... Beim Einkaufen entdeckte ich die leckeren Jahrmarkts-Mohrenköpfe: die mit Kokos, zweifarbige und die mit Krokant. Im Garten habe ich Tee getrunken- direkt neben den blauen Blümchen: die da heißen "Männertreu". Und während der Fertigung der Kollage- fiel mir wieder das Foto mit den schönen gelben Rosen in die Hand. Sie waren von einer Websitekundin, zum Abschluss der Zusammenarbeit- eine schöne Erinnerung.

Wenn es so leicht wäre sich zu erholen, bräuchte man nicht so einen Aufwand treiben und Ideen aufschreiben. Manchmal bräuchte man so dringend Erholung aber sie kommt nicht- es ist nur nervig und anstrengend: Trotz Klavierspielen und Mohrenköpfe.Was macht ihr dann?
Manchmal ist die unaufgeregte Schattenseite des Lebens auch eine Erholung?
Gewöhnlicher Gruß: Systnurse