Freitag, 25. Mai 2012

Arbeiten, auf dem Boden des Respekts

Die Freiheit die ich mir oft wünsche, hat etwas Erhebendes. Etwas visionäres, etwas Kraftvolles. Hier ist gut sein, hier kommt etwas auf mich zu, dass mich endlich rehabilitiert und mir das gibt, was mir zusteht.


Arbeiten mit Respekt ist eher bodenständig. Respektvolles Arbeiten ist im Kontakt mit dem anderen. Das kostet mich etwas.


Was ist ein guter Kontakt? Ein Kontakt, der nicht immer zuallererst fordert. Eine gute Verbindung ist da, wenn dem andern in die Freiheit gelassen wird. Vor dieser Freiheit habe ich Respekt.
Kalter Windhauch: Die Freiheit, die ich mir oft wünsche, hat auch einen kalten Windhauch - huch- Es gibt bekannter Weise ja auch eine Freiheit, in der man dann alleine ist. Das ist dann vielleicht "zu frei". Manchmal kommt es auch gerade recht. Das nennt man das auch mal: Ausspannen...

Kinder zeigen oft wenig Respekt, aber fordern mit voller Wucht den Respekt selber ein. Auch das ist ein Schritt ins Erwachsenenalter: selber zu sehen: es braucht zuallererst meine Achtung, meine ausgesprochene Wertschätzung dem anderen gegenüber.

Persönliche Pause: Wie ist es, wenn ich auf dem Boden des Respekts gehe und hier meine Picknickdecke ausbreite, und schaue, wo ich klug weiterkomme- mit Respekt.
Gegenseitiges Anerkennen schafft Friedevolles Arbeiten,  
einseitiges Fordern bringt eine Schieflage                           



"Respekt!", sagt beispielsweise ein Pfleger zu einem Schüler, der überaus reif handelt.
Respekt habe ich vor Patienten, die in Ihrer Krankheit Würde ausstrahlen
Respekt habe ich, wenn eine Kollegin mit mir den Dienst tauscht und sagt: "Ich habe es gern gemacht"
Respekt habe ich, wenn jemand eine kritische Situation menschlich humorvoll beschreibt.

Respektvoll grüßt: Systnurse

Freitag, 11. Mai 2012

Mehrspraching, Super bequem!!


Ich bin total happy, über den neuen Übersetzer auf meinem Blog. Auch Blogbesucher außerhalb Deutschlands finden meine Seite. Also Herzlich Willkommen und ..endlich könnt Ihr in Eurer Sprache die Inhalte bequem lesen...oder hören, klasse.
Wie das geht: direkt hier, neben diesem Text steht TRANSLATE, anschließend auf : "Sprache auswählen" klicken. Hier nun die Länder, die diesen Blog schon gestreift haben: Germany, Russia, United States, Ukraine, Indonesia, Switzerland, Lebanon, Poland, Latvia, France
Herzlichen Gruß Systnurse


Dienstag, 8. Mai 2012

Aus welcher Zeit stammt dieser Text?

Hier ist ein interessanter Text: Ein Weg zum persönlichen Ausgleich!

Es ist viel klüger...
...du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als das sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt? An dem Punkt, wo dein Herz hart wird.

Wie kannst du für andere voll und echt Mensch sein, wenn du dich selbst verloren hast. Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selber hat. Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein?

Denke daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer, ich sage nicht : tu das oft, aber ich sage: tu es immer wieder ein mal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

 In welche Zeit würdet Ihr diesen Text einordnen?
 Dies ist ein Text, von einem:
a.  Coach, zu seinem Klienten
b.  Psychotherapeuten
c. Mystiker aus dem Mittelalter
d. Freund, der viel im Leben gelernt hat, weil er durch eigene Krisen gegangen ist


Auflösung: wenn Sie hier ganz runterscrollen...


































Der Text stammt von Bernhard von Clairveaux. Er ist ein Mysiker aus dem Mittelalter: 1090-1153 Wikepedia: Er war einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, für dessen Ausbreitung über ganz Europa er verantwortlich war.

Neuartiges Medikament bewirkt Balance zum persönlichen Ausgleich...

Wie Sie immer gelassen arbeiten können, trotz Stress!


So könnte ein Werbeslogan für gestresstes Pflegepersonal lauten. Das Produkt hätte eine enorme Wirkung! Lasst uns mal so tun, als wäre doch ein Heilkraut gewachsen, gegen das Unmögliche. Also, hätte man so ein ausgleichschaffendes Produkt, welche Wirkungen könnte man wohl erwarten??
1. sofortiger Ausgleich bei Bedarf
2. für jeden anwendbar, mit Erfolgsgarantie
3. Burnout - vorbei
4. "Rundumwohlfühlarbeiten" für immer


Die Wirkung wäre verblüffend: einfach...x-y-z.....nehmen und .......der Stress fällt ab. Wer würde es kaufen? Ich glaube ich würde mit einer gewissen Neugier das Ganze aus der Distanz beobachten und gleichzeitig Ungutes wittern.

Gibt es eine Balance ohne Preis? Ich finde: nein!
Gibt es eine Balance mit Gewinn!!? Ja!
Das Thema rund um das Thema Burnout und Überlastung ist so fokussiert, dass der Blick zum Guten etwas Unterbelichtet ist, oder?

Ist uns eigentlich klar
...dass eine völlig ausgeglichene Balance auf  Dauer langweilig ist?
...dass Schwankungen in der Balance Lebenslust und Erfüllung pur ist
...welch enorme Energie nach einer guten Pause zur Verfügung steht, die dazu
    drängt  angefangenes fertig machen  zu wollen!
...der Mensch will Herausforderungen, und wächst an Ihnen zu ungeahnten Leistungen.


Warum macht uns das Ungleichgewicht so zu schaffen, wenn so viel Gutes in dem Ausbalancieren liegt? Weil es bei vielen Kollegen eine Schieflage ist, die nicht mehr pendeln kann. Die Infoduschen und der fast unkontrollierbare Stress beim Arbeiten, powern aus und lähmen. Oft ist Tagelang nix mehr übrig zum Ausbalancieren. Eine Schieflage auf  Dauer belasten Körper, Geist und Seele. Persönliche Dispositionen, der Zusammenhang der eigenen Geschichte haben auch ihren Einfluss. IST ÜBERHAUPT EIN HANDLUNGSPIELRAUM DA??? JA!

Sonst würde ich nicht mehr weiter an diesem Thema arbeiten. Ich mache sehr gute Erfahrungen mit dem Thema "Persönlichen Ausgleich finden zum Beruf". Ein kleiner wichtiger Gedanke: Nicht gegen den Stress, sondern für mich!

Wie man sich denken kann, liegt die Lösung nicht im Medikamenten einnehmen gegen Stress. Leider ist das ein Thema, und kein kleines...in helfenden Berufen. Wer sich nicht mit dem Thema der inneren Balance beschäftigt, bleibt da wo er ist: in der Schieflage. Den meisten Helfern fällt es sehr viel leichter andere zu versorgen, als sich selber. Wichtig: Indem wir uns gut Versorgen reparieren wir nicht das "System Krankenhaus", mit der unguten Personalsituation...Das ist nicht, gar nicht das Thema! Um dieses Thema kümmern sich andere Sturkuren.

Wer sucht ein Forum zum Thema Ausgleich?
Entweder über eine Website, oder einer offenen Gruppe im Raum Fürstenfeldbruck/ Pasing? Angebote dazu werdet Ihr an dieser Stelle finden. Wer hat Interesse?  Klickt einfach auf Kommentar. Ihr könnt gerne diesen Link zum Blog:  "Sehnsucht nach Ausgleich in der Pflege" weitergeben: www.nursetalk4all.blogspot.de