Samstag, 28. April 2012

Websiterefreshing....


Hallo!
Meine Website:
www.beratungszeit-impulse.de hat eine Frühjahrskur genossen....
Freue mich über Kommentare:
Es ist für mich eine gute Gelegenheit, über Euch ein Feedback zur neu erstellten Website zu erhalten. Vielleicht ist hier oder da noch ein kleiner Fehler. Beim erstellen einer Website, wird man leicht betriebsblind... Also DANKE im Voraus, fürs drüber schauen.

Wenn Ihr jemanden in der Krankenpflege kennt, gebt die Infos doch weiter. Ich freu mich über Einladungen zu Vorträgen und Ethikunterricht in Krankenhäusern. Einzleberatungen können ein erster Kontakt sein.

Was für ein tolles Wetter draußen.
Systnurse



Samstag, 21. April 2012

Für Lobsuche alles tun

Welche Größe habe ich?
Diesmal habe ich ein interessantes Thema, dass sicherlich jeder schon erlebt hat, und indem er selber schon mal drin gesteckt hat. Zumindest in der Kindheit. Hier war es so: Kinder lernen wunderbar indem sie dem Erwachsenen genau zuschauen. Beim Lernen gibt es einen Blickkontakt und der Erwachsene lobt die unglaublichen Fortschritte. Das fühlt sich so gut an: der warme stolze Blickkontakt der Eltern ist so gut, dass das Kind gleich weiter macht mit lernen. Na ja, jeder weiß, dass das nicht alle Jahre anhält….oder doch?
Wer erwachsen ist muss sich selber um sich kümmern, oder?
Ganz unten kommt eine Antwort...




Schutz
Eltern, die gut wahrnehmen, schützen das Kind vor Überforderung. Wird es zu viel für das Kind schicken sie es beispielsweise raus in den Garten zum spielen.

Gute natürliche Loslösung
Spätestens in der Pubertät lässt der Blickkontakt nach. Die Pubertät ist die gute und lebenswichtige Art sich zu lösen: von dem Lob mit Blickkontakt. Nun, nach ca. 12 Jahren "Ausbildung" bei den Eltern geht es darum, unbedingt!!! eigene Erfahrungen mit allen Folgen, die dazugehören zu machen. Das alte Muster wird verlassen…wirklich??? Nicht immer: Was ist mit den Söhnen, die das Hotel Mama nicht so gerne verlassen? Ob sie wegen dem Blickkontakt bleiben oder wegen der Waschmaschine kann ich nicht beurteilen. Irgend etwas muss aber gut sein- zu Hause.

Ein reanimiertes Muster
Gibt es auch Erwachsene, die noch das Muster in sich tragen? Ja. In helfenden Berufen, aber auch anderswo ist oft zu sehen, wie jemand unglaublich viel gibt- fast unbegrenzt. Und danach aufschaut, dass jemand sieht, was geleistet wurde. Waaas, es ist keiner ist da??? Und die, die da sind, sagen oft: gib mehr, Du hast es drauf. 
Der Schutz den Eltern vor Überlastung geben haben, fehlt hier gänzlich. Nun merkt jeder das Konzept der Kindheit war sehr gut. Nun, unter anderen Umständen, wirkt es gar nicht mehr aufbauend, sondern gefährlich fordernd.

Kurze Geschichte
Ein Pfleger, nennen wir ihn Martin arbeitet  sehr gut und  vorbildlich – aber immer verbunden mit der Hoffnung auf ein Lob. Diese Hoffnung scheint bei Martin völlig im Unterbewusstsein da zu sein. Er ist ein sehr guter Pfleger. Wenn Martin  gibt, sagt er unterirdisch, gib mir Dein Lob, sonst geht es mir nicht gut. Er wartet und macht sich dadurch klein- und die anderen groß.
Wenn er gibt, hofft er darauf, dass andere alles sehen, was er tut: "Ja das hat er toll gemacht" Wenn jemand so denkt, wie wirkt das auf den, der nimmt? Der, der nimmt wirkt zu groß, er wird dazu verdonnert ein Lob zu geben, obwohl er vielleicht nichts Lobenswertes findet. Welches Dilemma? Da kann eine ganz ungute Abhängigkeit entstehen.

Übrigens glaube ich...
...dass jeder, der das hier liest beide Seiten kennt. Was folgert aus dem Wissen? Beide Seiten achten! Zumal das Mitgefühl für beide Seiten jeder in sich trägt. Also: in einen Fall: katapultiert mich jemand in die große Position die Loben muss. Könnte ich ein anderes  Lob sagen, als erwartet? Was könnte ein Weg für Martin sein?


Weiter gehts in der Geschichte...
Martin hat die Station auf Vordermann gebracht, alles aufgefüllt, die Station sieht aus als hätte hier heute keiner gearbeitet- jeder weiß, das Gegenteil der Fall war…Jetzt könnte man den Fleiß loben, oder….Ich kann sagen: „Du Martin,  ich schätze an Dir die Art, wie Du mit Patienten umgehen kannst, die sehr anspruchsvoll sind. Du lässt Dich nicht provozieren und bleibst ruhig und dem Patienten zugewandt, das fällt mir immer wieder bei Dir auf.
Vielleicht habt ihr andere Erfahrungen, wie wäre es mit einem Kommentar?


Im anderen Fall...
...habt Ihr vielleicht eine Abhängigkeit bei euch entdeckt? Dann dankt erst mal "der Abhängigkeit" wie weit sie Euch im Leben gebracht hat. Ihr habt alles aus Euch herausgeholt. Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, etwas zu ändern? Probiert es aus! Manchmal ist Hilfe von außen auch ein guter Weg wenn man neues lernt.

Wer hat Erfahrungen gemacht mit den Tipps zum Ausgleich?? Teilt das doch mit uns, aber nur wenn Ihr unbedingt möchtet...nur nicht zu viele!

Meine Antwort zu meiner Frage oben: ja, wer erwachsen ist, muss sich selber um sich kümmern. Auch wenn ein gutes Lob mindesten einen Monat reicht....
Also jetzt einen Kommentar geben: jetzt!
Systnurse

Mittwoch, 11. April 2012

Award: Liebster Blog


...von Heike von Bastelotti!
Auszug aus der Mail von Heike an mich:
Durch einen Zufall bin ich irgendwann auf Deinem Blog gelandet, und lese ihn gern und regelmäßig. Erst hatte ich Scheu, Deinen Blog anzugeben, da er so gar nicht ins "kreative Bild" passt. Denn jetzt denke ich, geht es auch allen "NichtinderPflegeArbeitenden" inzwischen so, dass Ausgleich immer schwerer zu bekommen ist - die meisten drehen doch inzwischen am Rad.... und wissen gar nicht mehr, wie sie für sich selbst sorgen können. Dein Blog ist deswegen immer wieder sehr schön: er inspiriert zu kleinen Schritten, und somit zu Erfolgserlebnissen, die ermutigen!
Mit diesem Award möchte ich Dir dafür danken!!!
Liebe Grüße,

Herzlichen Dank!!!

Ich bekam den Award von der "kreativen Blockecke" im Internet, was mich besonders freut. 
Mein Blog hat auch mit Kreativität zu tun, jedoch in anderer Hinsicht. Hier geht es darum "kreativ mit sich selber zu sein", dass der Ausgleich im persönlichen Krafthaushalt wieder ins Lot kommen kann, und zwar täglich. Manche beherrschen das so neben bei. Wieder andere vergessen es, nach zu laden und bewegen sich hauptsächlich im "Doing-Bereich" . Sie vergessen den "Beeing-bereich". Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der kreative Bereich ein sehr, sehr schöner toller Beeingbereich ist.
Lassen wir mal beiseite dass auch hier übermäßiger Aktivismus ausarten kann...Ein gutes Gleichgewicht kostet manchmal auch etwas: loslassen...
Da ich selber auch Bezug zu kreativen Papierkünsteleien habe, kenne ich Blogger aus der kreativen Szene und gebe gerne den Award weiter.


Meine Aufgabe jetzt ist, den Award an 5 Blogger/innen weiterzugeben - das mache ich wirklich gern:

2. Irmi


Hier noch die Regeln dazu:
Sinn und Zweck des Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen. Es ist schwer, sich in der Unmenge von Weblogs hervorzutun und zu etablieren. Eine regelmäßige Leserschaft ist wichtig, um in den Tiefen des www wahrgenommen zu werden. Das wissen wir alle und deswegen soll der Award an Blogger verliehen werden, die einen selbst inspirieren und weniger als 200 regelmäßige Leser in ihrer Mitgliederliste eingetragen haben.

Jeder, der einen Award erhalten hat, kann seine Freude an fünf weitere Blogger weiter geben, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen. Wenn man den Award also erhalten hat, sollte man folgendes tun:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator - als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.