Montag, 26. März 2012

Tipp 9: Denken: was ich denke steuert mich







Der neunte Tipp:


       Denken: was ich denke steuert mich

Die Gedanken die mich erfüllen, leiten mich. Das ist eine tolle Ressource. Bin ich erfüllt von etwas Gutem, bin ich "gut drauf". Das beeinflusst meinen ganzen Tag erheblich. Sogar unvorhersehbare Missgeschicke können mit einer gewissen Leichtigkeit genommen werden. So sollten alle Tage sein.
Jetzt kommt gleich eine einfache Übung, dazu jetzt die Erklärung: Weil es leichter fällt bei anderen die Probleme zu sehen, nutze ich das hier und bitte Euch mal hinzuhören, was andere so denken- tut das bitte unauffällig.
Oft meine ich nämlich, andere könnten nicht sehen, was ich denke..,  das ist wohl ein Irrtum. Wahrscheinlich kann sich dieser Irrtum  halten, weil nicht drüber gesprochen wird. Meine Erfahrung ist, dass die Menschen oft direkt auf der Stirn stehen haben, was sie denken, stimmts?
Irgendwie scheint das ein stilles Abkommen im Miteinander zu sein, dass jeder den anderen damit in Ruhe lässt.

Mögliche Aufgabe: sich selber zuhören, welche Gedanken leiten mich.
Dazu noch zwei Fragen: Wann kann ich das nutzen: dass gute Gedanken Freiräume schaffen.
Was kann ich tun, wenn mich - durch meine Erfahrungen bedingt- Gedanken leiten, die mir wirklich nichts Gutes bescheren.
Dazu ein Beispiel:
Aus der Erfahrung heraus, weiß ein Pfleger,  dass es bei einer bestimmten personellen  Besetzung der Schicht,  regelmäßig zu stressigen Diensten kommt. Das geschieht, weil eine Kollegin derart Unruhe in die Schicht bringt, dass man wirklich kaum in Ruhe arbeiten kann.
Kommt der Kollege nun gut gelaunt zur Arbeit und entdeckt den geänderten Dienstplan, geht bei ihm evtl. erst mal die Klappe runter: Das was er denkt steuert ihn...unten geht die Geschichte weiter....

Was ist Eure Erfahrung dazu? Wie verhält es sich bei Euch.
Es gibt Kollegen, die pfeifen auf solche Eindrücke, die arbeiten ungeachtet der neuen Situation einfach vor sich hin und ihnen gelingt die Arbeit dabei oft.
Andere Kollegen fürchten sich, regen sich innerlich auf, dass natürlich ihnen so eine Schichtbesetzung passiert, sie stöhnen innerlich ( ja, das kann man auch außen sehen) und wundern sich aber, dass sich so ein Morgen oft zu einem guten wendet.Wie ist es bei Dir, in einer ähnlichen Situation?
Wenn mir das passiert, dass ich mit einer Vorhersage daneben lag... ist mir mein Stöhnen etwas peinlich. Ich bin ich dann ziemlich leise und sage innerlich Danke, wenn sich die Sache zum Guten gewendet hat. Manchmal kommt ein Ausgleich ziemlich unverdient...Das Leben ist freundlich.

Geschichte Teil II. Die Kollegin, die eigentlich immer nervös ist, bekommt an diesen Morgen einen Anruf- keiner weiß, wer sie angerufen hat. Tatsache ist, dass sie danach wie ausgewandelt ist. Der Morgen läuft einfach gut. So eine schöne Überraschung.

Wie immer ist mir sehr bewusst, dass solche Tage nicht jeden Tag sind,logsich- mal ist es genau so, wie man es innerlich befürchtet hat, mal kommt unvorhergesehen, etwas Gutes vorbei. Genau so ist es. Eine Falle: das Gute nehmen mit dem Gefühl: ja, ja das habe ich jetzt wirklich verdient. noch eine andere Möglichkeit: ja da ist was Gutes: Danke - jetzt ist es da, ich nehme es.


Einen Tag mit Überraschungen wünscht: Systnurse

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