Sonntag, 25. März 2012

Tipp 8: Eine gute Körperspannung





Der achte Tipp:



       Wissen, was ich gerade für eine   
      Körperspannung habe.
  Ein Werkzeug gefunden haben, 
      um die Körperspannung positiv 
      beeinflussen zu können. 



Wenn beim Arbeiten so richtig faxendicker Stress ist: der Gang zum Glas Wasser mich schon 4 mal gestreift hat- ich aber immer noch Durst habe, weil ich nicht in die Nähe vom Wasserglas komme. Wenn plötzlich 9 Uhr ist und ich mich schon gar nicht mehr an den Dienstbeginn erinnere- weil einfach- keine Zeit ist- außer für ...  jetzt - sofort - gerade das zu tun, was auf mich einströmt- dann habe ich den Bezug zu meinem Körper verloren. Es zählt nur noch, jetzt im Augenblick das zu tun, was sich zu  mir herschiebt.
In der Ambulanten Pflege ist es vielleicht die jeweilige Tour, die völlig aus den Bahnen gerät, weil bei einem Kunden unvorhersehbare Mehrarbeit anfällt und unter Druck setzt. Der nächste Kunde wartet schon ungeduldig, dass die Schwester/der Pfleger endlich kommt und Insulin spritzt. 
Im Krankenhaus: Ja es gibt Nachtdienste von 10 Stunden, da kommt man kaum zum Trinken- von wegen Pause machen.
Mir geht es nicht gut. das merke ich sofort. Zu mehr ist keine Zeit. Oder doch? das ist die Frage, die ich hier stelle.

Mögliches Werkzeug: Gute Tage nicht übersehen...
An anderen Tagen, kann ich zwei Gläser trinken, in einer Schicht. Insider wissen: dann war Zeit. Mensch klingt das verrückt.  Es gibt auch gut Dienste, an denen ich Zeit habe. Auch das ist Ausgleich.


Vor kurzen hatten wir auf Station im Krankenhaus etwas merkwürdiges: Die vorhergehenden Tage waren  knapp besetzt, dass alle Mitarbeiter in einen andern "Zügig-Arbeiten-Modus" verfallen sind: Schnell, zügig, konzentriertes Arbeiten war angesagt.- - -  Wider Erwarten, kam am nächsten Tag genügend Personal und die Arbeitsbedingungen an diesem Morgen waren richtig gut.
Das Team hatte Probleme umzuschalten auf normalen Arbeitsmodus. Wir musste fast lachen, weil sich der Turbo irgendwie kaum abschalten lies. Das hat mich nachdenklich gemacht.
An diesem Morgen waren wir gut drauf... es ging uns gut...

Mögliche Idee zum Ausprobieren, folgende Fragen können helfen
  • Was für eine Körperspannung habe ich jetzt: zB.wie zugeknotet, oder völlig schlaff und kaum zu motivieren bin ich j-e-t-z-t ?? etc.
  • Ausprobieren: mir jetzt etwas Gutes tun: geht es mir "so" besser - oder schlechter- ausprobieren. Ja, wenn ich es "so" mache geht es mir besser!
    Ein Beispiel dazu: Im vollen Arbeitstress verkündete eine Kollegin: "Ich habe es mir heute gegönnt und eine Patientin von vorne bis hinten gepflegt, obwohl keine Zeit für solche Spezialpflegeeineinheiten waren- Sie hatte etwas gefunden: zum Ausgleich.
  • wo ist der Sinn, bei der Arbeit heute: er ist momentan nicht zu entdecken- außer im dabei sein-
  • was wäre, wenn ich jetzt einfach weggehe und mich für 1 Minute hinsetze. Wer hat etwas dagegen, vielleicht nur ich selber? Vielleicht fühle ich mich unangenehm beobachet?
  • Dem Arbeitstag vertrauen, Jeder Arbeitstag beginnt und endet:  Vertrauen ist eine Mischung aus Liebe Respekt - Ohnmacht und Hilflosigkeit = eine gute Mischung…
  • Ich habe mich selber kennengelernt: "Das bin ich, das kann ich….weiß ich `s?"
    Besser ist es vielleicht zu sagen: ich bin jetzt hilflos. Was kann ich jetzt machen
  • Eigener Druck, den ich mir mache: Wer möchte ich sein: desto mehr ich jemand anders sein will, desto unruhiger werde ich.
    ..ich will gut sein für die Arbeit heute, ich fürchte ich schaffe es nicht, ich gebe, was ich heute dabei habe-das reicht. Siehe Blogbeitrag: : bitte hier klicken: und runterscrollen zum Thema: "Hilfe, was für ein Stresstag"

    Es gibt Tage ohne Lösung.
    Liebe Grüße Systnurse



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